Förderungen unterscheiden sich grundsätzlich in zwei Formen – und der Weg dorthin ist unterschiedlich.
Ein Zuschuss ist eine direkte Unterstützung, die nicht zurückgezahlt werden muss. Er wird in der Regel über das BAFA beantragt und erfolgt online. Wichtig ist: Der Antrag muss gestellt werden, bevor die Maßnahme beginnt. In vielen Fällen ist dafür bereits eine fachliche Planung oder eine Bestätigung durch einen Energieberater notwendig.
Ein Darlehen ist ein zinsgünstiger Kredit, der meist über die KfW bereitgestellt wird. Der Antrag läuft hier nicht direkt über die KfW, sondern über die eigene Bank oder einen Finanzierungspartner. Diese prüfen das Vorhaben und leiten den Antrag weiter.
Für Eigentümer stellt sich deshalb nicht nur die Frage „Was passt besser?“, sondern auch „Wie gehe ich vor?“. In der Praxis bedeutet das: Zunächst wird die Maßnahme geplant, anschließend wird geprüft, welche Förderung möglich ist, und erst danach werden die Anträge gestellt.
Gerade bei größeren Vorhaben lohnt es sich, einen Energieberater einzubeziehen. Er hilft dabei, die richtige Förderstruktur zu finden und stellt sicher, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind. Die Kosten für die Beratung sind oft überschaubar und werden teilweise selbst gefördert.
Welche Kombination aus Zuschuss und Darlehen sinnvoll ist, hängt von Ihrer finanziellen Situation und den geplanten Maßnahmen ab. Eine saubere Abstimmung im Vorfeld verhindert unnötige Verzögerungen und sorgt dafür, dass alle Möglichkeiten genutzt werden.